Regenhosen
Regenhosen schützen vor Wind und Nässe
Regenhosen gehört zu der Grundausstattung von Menschen, die sich viel im Freien aufhalten. Aber auch bei Kindern ist diese Art der Hose ein unverzichtbares Kleidungsstück. Sie schützt vor Nässe genauso, wie vor Wind.
Erfunden wurde der Vorläufer der regendichten Bekleidung im 18. Jahrhundert. 1791 reichte der Engländer Samuel Peal ein Patent für einen, mit Kautschuk behandelten, Stoff ein. Dieser Stoff bildete die Grundlage für die Entwicklung von Regenschutzbekleidung einschließlich der Regenhose. 1823 wurde dann die erste Fabrik zur Herstellung von wasserdichter Kleidung in Glasgow von Charles MacIntosh eröffnet.
Ein Nachteil dieser Schutzkleidung war allerdings sehr lange das starke Schwitzen unter ihr, da keine Atmungsaktivität gegeben war. Erst durch die Erfindung von Stoffen wie Sympatex und Gore-Tex, die zu der Gruppe der Funktionstextilien gehören, wurde der Tragekomfort erheblich verbessert. Die Zeiten, in denen man schweißgebadet aus seiner Regenkleidung kam, gehörten damit der Vergangenheit an. Die Funktionstextilien, aus denen die heutigen Regenhosen bestehen, werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. So enthält Gore-Tex eine halogenidhaltige, poröse Teflon-Folie, welche einen Gasaustausch erst ermöglicht. Allerdings sind die Poren der Folie so klein, dass Wasser nicht durchdringen kann. Sympatex hingegen besteht aus verschiedenen Kunststoffarten, die zwar keine Poren besitzen, aber dennoch einen Luftaustausch zulassen.
Inzwischen sind Regenhosen aus den modernen Materialien auch so preiswert zu erstehen, dass sie sich jeder leisten kann.
