Mode

Jeansjacke

Ein wiederkehrender Modetrend - die Jeansjacke

Kurz nachdem die ersten Jeanshosen (damals noch mit lagerungsbedingter Bügelfalte, die einfach beim Zusammenlegen und Stapeln nach der Produktion entstand) den Bekleidungsmarkt erobert hatten, wurden auch andere Textilien aus diesem Material populär. Neben Hemden und Westen gab es auch bald erste Jeansjacke. Diese ist bis heute nicht aus der Mode wegzudenken. Sie ist über die


Jahre immer wieder in den verschiedensten Schnitten, Längen und Farben aufgetaucht und oft genug auch mit der nächsten Trendwelle wieder untergegangen. Aber parallel zu den Beinkleidern haben sich bestimmte Klassiker bis in diese Tage gehalten. Die typischen Merkmale - kontrastfarbige Nähte, aufgesetzte Taschen, Nietenbesatz und Knöpfe statt einens Reißverschlusses - finden sich an nahezu jedem Stück.

Der Urtyp kommt in körpernaher, kurzer Form (hüft- oder taillenlang) und dem traditionellen indigoblau daher. Manchmal weicht der eher geradlinige Schnitt einer etwas figurbetonteren, längeren Form. Beliebteste Farbe ist neben blau wohl weiß, aber auch schwarz und rot beleben das Straßenbild. Die Philosophie hinter Jeanstextilien ist, dass der Träger sie einfach so gern und häufig anhat, bis sie ganz ausgewaschen und gebraucht aussehen. (Unvergessen ist sicher auch der Marmor-Jeans-Effekt der 80er Jahre.) Dieser Used-Look besteht heute problemlos neben der “Fabrikneu-Ausstrahlung”, muss allerdings nicht mehr durch strapaziöse Behandlung herbeigeführt werden, sondern kann direkt “von der Stange” gekauft werden. Jeansjacken sind längst nicht mehr dem sportiven Freizeitbereich vorbehalten. In Blazerform sind sie schon längst salonfähig.

 

Der Beitrag ist für Kommentare geschlossen, aber Du
kannst einen Trackback auf Deiner Seite setzen.