Sicherheit geht beim Feuerwehrstiefel vor!
Kaum eine andere Berufsgruppe muss sich so sehr auf ihre Ausrüstung verlassen können, wie Feuerwehrmänner. Hochwertiges Material, besonders bei den Stiefeln, kann im Ernstfall vor Verletzungen schützen.
Grundsätzlich werden Feuerwehrstiefel in drei Varianten angeboten: Als Sicherheitsgummistiefel, als Schlupfstiefel und als Schnürstiefel. Sicherheitsgummistiefel haben in der Regel einen sehr hohen Schaft und eine durchtrittsichere Mittelsohle. Sie sind antistatisch, öl-, fett-, laugen- und säurebeständig und haben eine Stahlkappe.
Die Weiterentwicklung der Gummistiefel ist der Schlupfstiefel aus wasserabweisendem Leder. Die Stiefel sind mit Nappaleder gefüttert und haben eine bequeme, waschbare Einlegesohle. Zusätzlich verfügen Schlupfstiefel über eine Brandsohle aus hochwertigem Leder und eine flexible Stahlsohle. Natürlich sind auch Schlupfstiefel öl-, benzin-, säure- und hitzebeständig.
Die dritte Alternative sind Schnürstiefel. Viele Feuerwehrmänner schätzen diese Stiefel auf Grund ihres sehr hohen Komforts und ihrer Bequemlichkeit. Besonders der feste Sitz und das problemlose An- und Ausziehen der Stiefel machen Schnürstiefel zu den beliebtesten Feuerwehrstiefeln weltweit. Schnürstiefel haben meistens ein kombiniertes Schnür- und Reißverschlusssystem, wobei die Schnürsenkel nach innen gebunden werden, um die Gefahr des Festhakens zu verhindern. Sie sind extrem hoch hitzebeständig (bis 300° Grad Kontaktwärme) und haben einen Schnittschutz.
Alle drei Modelle sind mit einer Luftpolstersohle ausgestattet, die Feuchtigkeit absorbiert und daher besonders atmungsaktiv ist, verfügen über eine rutschfeste, extra breite Profilsohle, die ein müheloses Leitersteigen möglich macht. Für Werksfeuerwehren, zum Beispiel in Chemiebetrieben, gibt es Stiefel mit einem zusätzlichen Chemikalienschutz.