Smoking
Freitag, 17. Oktober 2008 | Autor: Helga
Smoking: Gesellschaftsanzug für festliche Gelegenheiten
Es ist nach wie vor umstritten, wann und wo der Smoking erfunden wurde. Wahrscheinlich war es um das Jahr 1865 in Großbritannien. Aus der ursprünglichen englischen Bezeichnung smoking jacket wurde die Kurzform Smoking, die aber vorwiegend in deutschsprachigen Ländern gebräuchlich ist. Der Smoking ist ein kleiner Gesellschaftanzug, der zu festlichen Gelegenheiten getragen wird. Den großen Gesellschaftsanzug bezeichnet man dagegen als Frack.
Der klassische Smoking besteht aus Hose und Jackett und sollte immer schwarz oder nachtblau sein. Eine Weste kann das Ensemble vervollständigen. Die Hose ist ohne Aufschläge und besitzt keine Gürtelschlaufen. Sie wird von Hosenträgern oder einem inne liegenden Gummizug gehalten. An der Außennaht der Hose ist ein einfacher Seidensatinstreifen aufgesetzt, der so genannte Galon. Das ein- oder zweireihige Jackett ist ohne Rückenschlitz und wird meist nur mit einem Knopf geschlossen. Es besteht aus demselben Stoff wie die Hose. Auch ist das Revers vom Smoking mit dem selben glänzenden Material besetzt wie der Galon. Zum einreihigen Jackett trägt man eine schwarze Schärpe, den Kummerbund.
Das passende Smokinghemd ist stets weiß, hat eine verdeckte Knopfleiste und Steh- oder Umlegekragen. An den Doppelmanschetten kommen edle Manschettenknöpfe, vorwiegend flach und silbern gut zur Geltung.
Schwarze seidene Kniestrümpfe und schwarze Lackschuhe mit dünner Sohle vervollständigen den eleganten Abendanzug. Und wer einen großartigen Auftritt bevorzugt, trägt natürlich keine Krawatte, sondern eine schwarze gebundene Schleife zum festlichen Smoking.
Thema: Festliche Mode | Beitrag kommentieren
