Strandmode
Strandmode erlaubt, was Spaß macht
Modebewusste Männer und Frauen stellen nicht nur in Büroalltag und in der Freizeit ihren guten Geschmack unter Beweis, auch die Strandmode unterliegt einem steten modischen Wandel.
Im frühen 20. Jahrhundert wurden die ersten Zweiteiler der Neuzeit für den Strand entworfen. In den 20er Jahren gingen Männer und Frauen in Ganzkörperanzügen ans Meer. Modern war zu dieser Zeit eine vornehme Blässe, was sich in den 30er Jahren wandelte. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges schließlich wurde die Strandmode revolutioniert. Feinere Textilien und der gesellschaftliche Wandel ermöglichten es den Designern bereits in den 40er Jahren, freizügigere Modelle zu entwerfen. So kam es, dass 1946 Louis Réard den Bikini erfand. Zwar stieß dieses neue Kleidungsstück zunächst auf einige Proteste, setzte sich jedoch mehr und mehr durch.
Der Bikini ist neben dem Badeanzug nach wie vor das beliebteste Kleidungsstück bei Frauen am Strand. Es existieren einige Abwandlungen des klassischen Zweiteilers. So können Frauen zwischen Bikinis, knappen Mikrokinis, einteiligen Monokinis oder Tankinis wählen, die einem zweiteiligen Badeanzug ähneln. Burkinis, die einer Mischung aus Bikini und Burka ähneln, sind besonders bei muslimischen Frauen beliebt. Je nach kulturellem Hintergrund und Modewelle setzen sich Modelinien in den verschiedenen Ländern durch.
Natürlich gibt es auch für Männer unterschiedlichste Modeströmungen. Von engen Shorts über weitere, knielange Bermudahosen bis hin zum Tanga: Erlaubt ist, was Spaß macht.
