Bademode Bikini
Als Haut zeigen plötzlich kein Tabu mehr war - Bademode Bikini
Unter der Bademode Bikini versteht man eine zweiteilige Badebekleidung für Frauen. Auch wenn sich der Trend schon Anfang des 20. Jahrhunderts weg vom altbewährten Korsett hin zum neuen Zweiteiler wandte, so dauerte es dennoch noch etliche Jahre, ehe der Bikini in der breiten Gesellschaft seinen Durchbruch feiern konnte. Vor allem die Lockerungen der allgemeinen Sitten und die Verbesserung der Textilien nach dem Zweiten Weltkrieg bekräftigten die Erfolgsgeschichte des Bikinis.
Seinen Namen bekam der Bikini im Zuge des US-amerikanischen Angriffs während der Nachkriegszeit auf das Bikini-Atoll. Nur wenige Tage nach dieser Atomtestserie ließ der Modedesigner Louis Réard sein Model Micheline Bernardini mit nur wenigen Stoffecken bekleidet auf einen Pariser Laufsteg und brach damit ein geltendes Tabu. Aufgrund der entrüsteten Reaktionen, die vergleichbar mit den Bikini-Angriffen waren, blieb der Name Bikini für die neue Badebekleidung der Frauen bestehen.
Die Erfindung einer zweiteiligen Bekleidung, die nur Brust und Scham bedeckt, geht bin ins 4. Jahrhundert nach Christus zurück. Vor allem mittels antiken Mosaiken und Malereien, auf denen die meisten Schönheiten mit Bikinis bekleidet waren, ließ sich dies feststellen. Die Bademode Bikini, wie wir sie heute kennen, erfand der Franzose Louis Réard im Jahr 1946. Nach diversen Trends, sowie Hoch- und Tiefphasen des Bikinis finden sich heute in der Mode verschiedene Strömungen, von sehr knappen bis relativ weit geschnittenen Modellen.
